Streckennetz

Streckennetz und Kapazitäten der Lufthansa Group werden deutlich ausgebaut

Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines bieten ihren Fluggästen im Rahmen der Multi-Hub-Strategie ein umfangreiches Flugangebot über die Drehkreuze der Airlines in Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel. Die Regionalfluggesellschaften Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti erbringen für die Netzwerk-Airlines Zu- und Abbringerdienste auf der Kurzstrecke. Auf der Langstrecke wird das Angebot der Netzwerk-Airlines durch die komplementären Streckennetze der Allianz- und Joint-Venture-Partner mit umfangreichen Umsteigeverbindungen ergänzt. Eurowings bietet umfassende Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf der Kurz- und Mittelstrecke an. Discover Airlines und Edelweiss, die Ferienflieger der Lufthansa Group, fokussieren sich auf touristische Destinationen auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke und ergänzen damit das Angebot aus den Drehkreuzen.

Im Berichtsjahr hat die Lufthansa Group ihr Streckennetz weiter ausgebaut. Im Sommerflugplan 2025 haben die Airlines der Lufthansa Group insgesamt 313 Destinationen angeflogen, vier mehr als im Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2025 hat sich auch die angebotene Kapazität weiter erholt. Sie lag insgesamt 4 % über dem Vorjahresniveau. Die auf der Kurz- und Mittelstrecke angebotene Kapazität lag 5 % über dem Vorjahreswert. Auch auf den Interkontinentalverkehren wuchs die angebotene Kapazität im Geschäftsjahr 2025 um 3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Transatlantik-Verkehre lagen dabei um 5 % über dem Vorjahreswert. Die angebotene Kapazität in den Mittleren Osten stieg um 28 %. Die Kapazität der Asien-Verkehre sank um 2 %.

Infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bleibt der russische Luftraum für die Airlines der Lufthansa Group gesperrt. Dadurch verlängern sich weiterhin die Flugrouten vor allem nach Japan, Südkorea und China teilweise deutlich. Kontinentale Direktverkehre nach Russland und in die Ukraine sind weiterhin ausgesetzt. Aufgrund des Nahostkonflikts mussten im Berichtsjahr zudem Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil und Teheran temporär ausgesetzt werden.