Passiva
Eigenkapital sinkt um 236 Mio. EUR
Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2025 11.376 Mio. EUR und lag damit 236 Mio. EUR unter dem Vorjahr (31. Dezember 2024: 11.612 Mio. EUR). Der Rückgang des Eigenkapitals ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr ausgezahlte Dividende in Höhe von 359 Mio. EUR zurückzuführen. Gegenläufig wirkten eine Kapitalerhöhung in Höhe von 7 Mio. EUR sowie das Wandlungsrecht der im Geschäftsjahr begebenen Wandelanleihe in Höhe von 72 Mio. EUR.
Die Eigenkapitalquote reduzierte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 24,7 % (31. Dezember 2024: 25,1 %). Die nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG erforderliche Angabe über die Bestandsentwicklung eigener Aktien erfolgt im Anhang ↗ Erläuterung 33.
Langfristiges Fremdkapital steigt um 395 Mio. EUR
Das langfristig dem Unternehmen zur Verfügung stehende Fremdkapital erhöhte sich um 395 Mio. EUR auf 13.884 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 13.489 Mio. EUR). Dies ist einerseits auf einen Anstieg bei den Pensionsrückstellungen infolge einer negativen Marktentwicklung der zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen bestehenden Deckungsvermögen und andererseits auf den Erwerb langfristiger Anleihen zurückzuführen.
Der Rückgang von Eigenkapital und kurzfristigem Fremdkapital konnte durch einen Anstieg des langfristigen Fremdkapitals nicht kompensiert werden. Die Zusammensetzung der Bilanz hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Bei gesunkener Bilanzsumme lag der Anteil langfristiger Mittel (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital) an der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2025 bei 55 % und damit knapp über dem Vorjahr (31. Dezember 2024: 54 %). Das Anlagevermögen war zum 31. Dezember 2025 zu 81 % durch langfristige Mittel gedeckt (31. Dezember 2024: 80 %).
Kurzfristiges Fremdkapital sinkt um 363 Mio. EUR
Das kurzfristige Fremdkapital lag zum 31. Dezember 2025 mit 20.837 Mio. EUR um 363 Mio. EUR unter dem Wert vom Jahresende 2024 (31. Dezember 2024: 21.200 Mio. EUR). Der Rückgang bei den übrigen Verbindlichkeiten konnte durch den Anstieg bei den Rückstellungen nicht kompensiert werden.
Nettoverschuldung steigt um 161 Mio. EUR
Die bilanzielle Nettoverschuldung stieg um 161 Mio. EUR auf 3.286 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 3.125 Mio. EUR). Der Rückgang bei den Anleihen (-313 Mio. EUR) und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-26 Mio. EUR) wurde durch den Rückgang bei den flüssigen Mitteln (-121 Mio. EUR) und den Wertpapieren (-312 Mio. EUR) überkompensiert.