Sustainable Development Goals (SDG)

T221 Sustainable Development Goals (SDG)
SDG Unterziel European Sustainability Reporting Standard Verweis auf nichtfinanzielle Erklärung Beitrag der Lufthansa Group zur Erreichung der globalen SDGs zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen
         
3.3 ESRS S1 Breit angelegte Maßnahmen im Rahmen der Personalstrategie sind umgesetzt Präventive Impfungen werden durchgeführt. Die Lufthansa Group bietet ihren Mitarbeitenden an den Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz an, sich zum Schutz vor einer schweren ­Grippeerkankung impfen zu lassen.
3.4 ESRS S1 Breit angelegte Maßnahmen im Rahmen der Personalstrategie sind umgesetzt Die Medizinischen Dienste der Lufthansa Group bieten eine umfassende arbeitsmedizinische Versorgung der Mitarbeitenden, angepasst an deren individuelle Bedürfnisse, unter Berücksichtigung des Arbeitsplatzes und individueller gesundheitlicher Voraussetzungen, an. Ebenso verfügen die Medizinischen Dienste über eine ausgeprägte fliegerärztliche Expertise und bieten psychosoziale Beratungsleistungen an.
ESRS S1 Breit angelegte Maßnahmen im Rahmen der Personalstrategie sind umgesetzt Ein konzernweites Gesundheitsmanagement unterstützt die Gesundheitsmanager der einzelnen Gesellschaften. Auch den Fluggästen der Lufthansa Group wird für Reisen mit Vorerkrankungen oder Beeinträchtigungen umfangreiche Unterstützung durch das Medical Operations Center (MOC) angeboten.
3.8 ESRS S1 Breit angelegte Maßnahmen im Rahmen der Personalstrategie sind umgesetzt Kooperation mit einer Krankenkasse erfolgt seitens der Lufthansa Group in Deutschland. Da die Stärkung der Gesundheit der Beschäftigten ­verbessert werden soll, ging das Gesundheitsmanagement der Lufthansa Group im Berichtsjahr in Deutschland eine Kooperation mit einer gesetzlichen Krankenkasse ein, die ein breites Angebot an Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement beinhaltet.
4.4 ESRS S1 Risiken wurden vor allem bei den Themen ­Tarifverträgen und Arbeitgeberattraktivität identifiziert Bei der Lufthansa Group werden verschiedene Ausbildungs-, Studien- und Traineeprogramme angeboten und Talente in verschiedenen ­Gruppen gefördert und systematisch vernetzt. Weiterhin werden verschiedene Programme zur Fort- und Weiterbildung angeboten, um den Mitarbeitenden eine persönliche und fachliche Entwicklung zu ermöglichen.
4.7 ESRS S1 Breit angelegte Maßnahmen im Rahmen der Personalstrategie sind umgesetzt Die Lufthansa Group setzt sich aktiv für die Förderung von lebenslangem Lernen und die langfristige Beschäftigungs­fähigkeit ihrer Mitarbeitenden ein. Mit gezielten Trainings- und Weiterbildungsangeboten, insbesondere im Bereich Umwelt, stärkt das Unternehmen nachhaltige ­Kompetenzen innerhalb der Belegschaft. Seit 2022 wurden zusätzliche Ausbildungs- und Förderprogramme eingeführt, darunter das „Green Mobility Trainee“-Programm, das es Teilnehmenden ermöglicht, über 18 Monate hinweg an drei verschiedenen Nachhaltigkeitsprojekten innerhalb der Lufthansa Group mit­zuwirken. Im Berichtsjahr wurde dieses Programm bereits zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt. Die Lufthansa Group hat das Lern- und Engagement-Programm „Green Explorers“ erneut umgesetzt, bei dem 150 ausgewählte Mitarbeitende als Multiplikatoren für Nachhaltigkeit qualifiziert wurden. Sie treiben nachhaltige Ansätze in der Produktentwicklung, Kundenbindung und der Nutzung nachhaltiger Materialien gezielt voran.
7.2 ESRS E1 Ausbau von Sustainable Aviation Fuel für klimaschonenden Flugverkehr der Zukunft wird unterstützt Die Lufthansa Group sichert ihre SAF‑Versorgung durch kontinuierliche Beschaffung am Spot‑Markt, prüft mittelfristig langfristige Abnahmeverträge und unterstützt langfristig innovative SAF‑Produktionskonzepte über ein globales Partnernetzwerk.
ESRS E1 Energiemanagement für den Bodenbetrieb ­fokussiert Energieeffizienz und erneuerbare Energien 2024 hat die Lufthansa Group ein neues Energiemanagement für den Energieverbrauch am Boden eingeführt. Damit will sie ihre Herangehensweise an die Energiebeschaffung und den Energieverbrauch ändern, die aktuelle Gesetzgebung einhalten, ihren Energiemix anpassen und die Fahrzeugflotte langfristig dekarbonisieren.
ESRS E1 Wissenschaftlich fundierte CO2-Reduktionsziele untermauern Klimaschutzambitionen Die Lufthansa Group hat sich für den Bodenbetrieb das Scope-2-Ziel gesetzt, in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen.
ESRS E1 Energieverbrauch und Energiemix Die Lufthansa Group erfasst und analysiert jährlich ihren weltweiten Energieverbrauch. Die entsprechenden Kennzahlen sind nicht nur als Grundlage für den Total Carbon Footprint von Bedeutung, sondern geben auch Einblicke in den bezogenen Energiemix.
7.3 ESRS E1 Technische Maßnahmen für die bestehende Flotte ergänzen Engagement für mehr Treibstoffeffizienz Die von Lufthansa Technik gemeinsam mit BASF entwickelte funktionale Oberflächenbeschichtung „AeroSHARK“ ist ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung einer technischen Maßnahme. Die sogenannten „Riblet-Filme“ sind aktuell schon in der Lage, den Luftwiderstand großer Verkehrsflugzeuge und damit ihren Kerosinverbrauch um 0,8 % zu verringern. Ende 2025 befanden sich insgesamt 21 mit „AeroSHARK“ ausgestattete Boeing 777 in der Flotte der Lufthansa Group, davon zwölf Boeing 777-300ER bei SWISS , fünf Boeing 777F bei der Lufthansa Cargo sowie im Jahr 2025 neu dazugekommen – vier 777-200ER bei Austrian Airlines. Darüber hinaus hat Lufthansa Technik mit der Zertifizierung für das Flugzeugmuster A330 von Airbus begonnen, um dieses Produkt innerhalb der Lufthansa Group aber auch auf dem externen Markt anzubieten.
ESRS E1 Effizienzsteigerungen durch einen ­einheitlichen europäischen Luftraum sollen Emissionen reduzieren Die von der Europäischen Kommission angestrebte Effizienzsteigerung von bis zu 10 % durch verkürzte Flugwege, ver­bessertes Kapazitäts­management und weniger Verspätungen soll im Bereich Forschung und Implementierung durch das SESAR-Programm erreicht werden.
ESRS E1 OPS Sustainability Program ist integraler Ansatz für Handlungsfelder der Klimaschutzstrategie Im Berichtsjahr wurden konzernweit 81 Projekte zur Treibstoffeinsparung verfolgt. Diese Projekte umfassen Maßnahmen aus den Bereichen Performance & Procedures, Gewichtsreduktion, Flugroutenoptimierung sowie technische Entwicklung. Hierdurch konnten - zusätzlich zu den bereits in den Vorjahren erreichten Reduzierungen weitere 67,8 Tsd. Tonnen CO2-Emissionen dauerhaft vermieden werden.
ESRS E1 Emissionseinsparungen sollen durch ­Prozess- und Gewichtsoptimierung erreicht werden Unter dem Namen „Green Procedures“ wird der Einsatz treibstoffsparender Prozesse im Flugzeugbetrieb durch Pilotinnen und Piloten ­gefördert. Durch neue, effizientere An- und Abflugverfahren mit satellitengestützter Navigation sowie strukturelle Anpassungen an Luftraumgrenzen und in der Flugplanung kann ebenso Kerosin eingespart werden. Durch den Einsatz neuartiger Materialien sowie durch die Reduktion des Materialbedarfs können signifikante Gewichtseinsparungen an den Flugzeugen erreicht werden.
ESRS E1 Energiemanagement für den Bodenbetrieb ­fokussiert Energieeffizienz und erneuerbare Energien 2024 hat die Lufthansa Group ein neues Energiemanagement für den Energieverbrauch am Boden eingeführt. Damit will sie ihre Herangehensweise an die Energiebeschaffung und den Energieverbrauch ändern, die aktuelle Gesetzgebung einhalten, ihren Energiemix anpassen und die Fahrzeugflotte langfristig dekarbonisieren.
8.2 ESRS 2 Kernelemente der allgemeinen ­Unternehmensstrategie wirken sich auf Nachhaltigkeitsaspekte aus Die Lufthansa Group stellt ihren Kundinnen und Kunden weltweit Kurz-, Mittel- und Langstreckenflüge zur Verfügung. Diese werden hauptsächlich durch die fünf großen Passagier-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines, ­Brussels Airlines und Eurowings angeboten. Zudem können Kunden die Dienstleistungen von Lufthansa Cargo nutzen, um Waren weltweit zu transportieren. Schließlich umfasst das Portfolio der Lufthansa Group die technische Wartung von Flugzeugen durch Lufthansa Technik sowie weitere industrielle IT-Lösungen. Mit den „Green Fares“ erweiterte die Lufthansa Group ihr Produktportfolio im Jahr 2023 um Optionen, bei denen Kundinnen und Kunden ihre flugbezogenen CO2-Emissionen reduzieren und die verbleibenden CO2-Emissionen ausgleichen können, und strebt dabei eine steigende Energie- und Ressourceneffizienz an. Zudem erweitert sie ihr Portfolio an Passagier-Airlines durch die sukzessive Übernahme von Anteilen an ITA Airways.
8.5 ESRS S1 Lufthansa Group Code of Conduct stützt ethische Werte Durch den Code of Conduct fördert die Lufthansa Group ein respektvolles, inklusives und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld, durch faire Behandlung, gleiche Chancen und sichere Arbeitsbedingungen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder Identität.
8.7 ESRS S1 Grundsatzerklärung beschreibt Menschenrechtsstrategie der Lufthansa Group Die Lufthansa Group verfolgt beim Schutz der Menschen- und Umweltrechte eine zweigleisige Strategie: Zum einen soll verhindert werden, dass Auswirkungen und Risiken überhaupt entstehen. Zum anderen wird versucht, auf strukturelle Auswirkungen und Risiken, die im Rahmen der Risikoanalyse identifiziert werden, mit geeigneten Maßnahmen zu reagieren und nachteilige Auswirkungen auf Menschenrechte und Umwelt zu verhindern oder zumindest zu minimieren. Erhält die Lufthansa Group Kenntnis von einer tatsächlichen oder drohenden Verletzung von Menschenrechten oder Umweltverpflichtungen, wird angestrebt unverzüglich geeignete Abhilfemaßnahmen ergreifen. Ist ein Lieferant nicht in der Lage, einen Verstoß sofort zu beenden, zu verhindern oder zu minimieren, wird die Lufthansa Group ein entsprechendes Abhilfe- und/oder Präventionskonzept erstellen und umsetzen. Als letztes Mittel behält sich die Lufthansa Group das Recht vor, die Geschäftsbeziehungen zu beenden.
ESRS S2 Beschwerdeverfahren Beschwerden und Hinweise zu menschenrechtlichen und umweltbezogenen potenziell negativen Auswirkungen oder zu Compliance-Verstößen bei Lieferanten können vertraulich über ein elektronisches Hinweisgebersystem oder die externe Ombudsperson der Lufthansa Group zur Kenntnis gebracht werden. Die Zulieferer werden zudem in den Verträgen aufgefordert, ihre eigenen Lieferanten und deren Mitarbeitende über die Hinweismeldewege der Lufthansa Group zu informieren.
ESRS S2 Supplier Code of Conduct beschreibt die Grundregeln der Zusammenarbeit für Zulieferer Der Supplier Code of Conduct gilt für alle Zulieferer der Lufthansa Group. Er adressiert im Wesentlichen die drei Kernbereiche in Bezug auf Nachhaltigkeit: Umweltschutz, Soziales und verantwortliche Unternehmensführung. Er definiert ­Mindeststandards für Lieferanten, deren Beschäftigte sowie Subunternehmen. Im Fokus stehen die Achtung der Menschenrechte, die Einhaltung von Arbeits- und Gesundheitsstandards, der Umweltschutz und ein integres wirtschaftliches Handeln. Die Lufthansa Group erwartet von ihren Lieferanten, dass sie die geltenden Gesetze und Vorschriften der Länder einhalten, in denen sie Produkte oder Dienstleistungen beziehen, herstellen, anbieten oder liefern. Die Lufthansa Group toleriert kein unethisches Geschäftsverhalten, wie beispielsweise Korruption, Bestechung, Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder die Verletzung von Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards, und untersagt diese Aktivitäten ausdrücklich.
ESRS S2 Richtlinien der Lufthansa Group berücksichtigen internationale Rahmenwerke Die Verankerung von Menschenrechten und Nachhaltigkeit in den Geschäftsprozessen, den Richtlinien der Lufthansa Group sowie in ihren globalen Lieferketten ist eine kontinuierliche Aufgabe. Dabei orientiert sich das Unternehmen an zentralen internationalen Übereinkommen und Erklärungen.
ESRS S2 Konzerneinkaufsrichtlinie verpflichtet Zulieferer zu sozialer und ökologischer ­Verantwortung Durch die Aufnahme von Verpflichtungen in Verträge mit Lieferanten strebt die Lufthansa Group an, ein verantwortungsvolles Handeln bei den unmittelbaren Zulieferern zu erreichen und somit auch der eigenen unternehmerischen Verantwortung gerecht zu werden und negativen Auswirkungen vorzubeugen. Zu den Verpflichtungen der Lieferanten gehören die zehn Prinzipien des UN Global Compact und die fünf ­Grundprinzipien der Internationalen Arbeitsorganisation sowie die vertraglichen Leistungen aus dem LkSG.
8.8 ESRS S1 Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die Arbeitskräfte des Unternehmens Bedenken äußern können Die Lufthansa Group verfügt über verschiedene Hinweisgeberkanäle, die genutzt werden können, um Bedenken und mögliche Verstöße zu melden. Die Hinweise, die dem Corporate Compliance Office oder dem Human Rights Office über die beschriebenen Kanäle gemeldet ­werden, werden zunächst auf Plausibilität geprüft und nach Kategorien, wie beispielsweise Straftaten oder Menschenrechtsverletzungen, klassifiziert. Je nach Thema werden die Hinweise zur weiteren Bearbeitung an die vordefinierten zuständigen Personalabteilungen übermittelt.
ESRS S1 Lufthansa Group Code of Conduct stützt ethische Werte Entsprechend dem Code of Conduct behandelt die Lufthansa Group Mitarbeitende und andere Anspruchsgruppen respektvoll und lehnt jede Form von Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt ab. Das Handeln innerhalb der Lufthansa Group soll daher geprägt sein von der Wertschätzung und Inklusion von Menschen, unabhängig von nationaler und ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. Das Unternehmen wendet sich daher gegen Diskriminierung jeglicher Art.
9.1 ESRS E1 Lufthansa Group setzt sich für die ­Harmonisierung des europäischen ­Luftraums ein Die Lufthansa Group setzt sich für die Harmonisierung des Luftraums in der EU ein. Hierfür verfügen die Lufthansa Group und weitere ­europäische Fluggesellschaften, zum Beispiel im Zusammenschluss bei Airlines for Europe (A4E), über die erforderliche Expertise und ­unterstützen seit vielen Jahren aktiv die Gestaltung eines effizienten EU-Luftraums durch ihre Mitarbeit in Gremien und Projekten.
ESRS E2 Lufthansa Group investiert in moderne und damit leisere Flugzeuge Die Lufthansa Group modernisiert ihre Flotte kontinuierlich. So sind die im Jahr 2025 neu in Betrieb genommenen Flugzeuge, darunter Maschinen vom Typ Airbus A320neo, A321neo, A350-900 und Boeing 787-9, mit modernen Triebwerken ausgestattet und wesentlich leiser als vergleichbare Flugzeugtypen älteren Baujahres.
ESRS E2 Bestandsflotte wird mit lärmreduzierenden Technologien nachgerüstet Lufthansa Airlines stellte Anfang 2014 als weltweit erste Fluggesellschaft einen mit schallreduzierenden Wirbelgeneratoren ausgestatteten A320 in Dienst. Alle Flugzeuge der A320-Familie von Lufthansa Airlines und SWISS sind inzwischen mit diesen Modifikationen ausgestattet. Bei Austrian Airlines wurde die Umrüstung der erweiterten Flotte von sechs A320-Flugzeugen Ende 2023 begonnen und bis Ende 2024 abgeschlossen. Seit Ende 2023 sind auch alle Flugzeuge der A320-Familie von Eurowings mit Wirbelgeneratoren ausgestatteten, sodass 2024 erstmals die komplette Flotte durchgängig mit dieser Lärmminderungsmaßnahme ausgestattet war.
9.5 ESRS E1 Maßnahmen zur Minderung von physischen und transitorischen Klimarisiken werden fortgeführt Die Erforschung und Entwicklung innovativer, klimafreundlicherer Technologien gehören zu den von der Lufthansa Group vorangetriebenen Maßnahmen. Beispielsweise initiierte Lufthansa Technik 2021 das „Hydrogen Aviation Lab“, ein von der Hansestadt Hamburg gefördertes Projekt, in dem Technologien sowie umfangreiche Wartungs- und Bodenprozesse zukünftiger Flugzeuggenerationen im Umgang mit Flüssigwasserstoff als Primärenergieträger konzipiert und erprobt werden. Darüber hinaus unterstützt die Lufthansa Group seit 1994 aktiv verschiedene nationale und internationale Atmosphären- und Klimaforschungsprojekte.
ESRS E1 Vier-Säulen-Strategie zum Klimaschutz ist an vier Handlungsfeldern ausgerichtet Um die im Rahmen des Klimaschutzengagements der Lufthansa Group gesetzten Ziele in einer schwer zu dekarbonisierenden Branche zu erreichen, setzt das Unternehmen ergänzend auf gezielte politische Unterstützung und finanzielle Fördermechanismen, um neue Technologien zu entwickeln. So engagiert sich die Lufthansa Group in vielfältigen privatwirtschaftlichen und staatlich geförderten Kollaborations-, Forschungs- und Entwicklungsinitiativen. Zudem unterstützt sie die Atmosphärenforschung, um so gemeinsam mit der Wissenschaft zu einem besseren Verständnis des globalen Klimas beizutragen.
ESRS E2 Lufthansa Group beteiligt sich an der Lärmforschung zur Optimierung von An- und Abflügen Die Lufthansa Group unterstützte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch im Berichtsjahr bei der Weiterentwicklung des „Low Noise Augmentation System“ (LNAS) zur Optimierung von An- und Abflügen.
10.2 ESRS S1 Sonstige Maßnahmen im Hinblick auf beispielsweise Weiterbildung, Datenschutz, Vielfalt und Chancengleichheit Die Lufthansa Group setzte das internationale Talentprogramm „Globalists“ auch 2025 weltweit fort, um eine inklusive, interkulturell geprägte Unternehmenskultur zu fördern und internationale Talente gezielt auf eine Rotation in die Heimatmärkte vorzubereiten und währenddessen zu begleiten.
ESRS S1 Sonstige Maßnahmen im Hinblick auf beispielsweise Weiterbildung, Datenschutz, Vielfalt und Chancengleichheit Die Lufthansa Group führte das Female‑Leadership‑Programm „GoAhead4LC3“ auch 2025 weltweit fort, um den Anteil weiblicher Führungskräfte auf den zwei Ebenen unterhalb des Vorstands gezielt zu erhöhen.
12.2 ESRS E5 Ansätze der Passagier-Airlines für ­Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Auf Basis der R-Strategien sowie der EU-Abfallhierarchie (2008/98/EG) haben die Lufthansa Group Passagier-Airlines im Rahmen ihrer globalen Abfallrichtlinien spezifische Richtlinien eingeführt, um den Übergang von der Nutzung von Primärressourcen hin zu nachwachsenden, recycelten oder recyclingfähigen Materialien zu fördern. Es wird darauf geachtet, dass künftig eingesetzte Produkte möglichst aus einem einheitlichen Material bestehen und recyclingfähig sind.
ESRS E5 Wesentliche Ressourceneinsätze der Geschäftsfelder der Lufthansa Group sind abhängig vom jeweiligen Geschäftsmodell Die Lufthansa Group ermittelt und berichtet über ihre wesentlichen Resourcenflüsse, die bei den Passagier-Airlines, Technik und Cargo im Einsatz sind.
12.3 ESRS E5 Passagier-Airlines haben sich Ziele für einen nachhaltigen Ressourcenumgang an Bord gesetzt Die Passagier‑Airlines der Lufthansa Group verfolgen das Ziel, Lebensmittelabfälle auf Kurzstrecken bis 2025 um 50 % gegenüber 2019 zu reduzieren und erreichten im Berichtsjahr eine Reduktionsquote von 54 %.
ESRS E5 Reduzieren: Ressourceneinsatz verringern und Abfallströme analysieren In Bezug auf die Betriebsabläufe nach dem Flug steht im Vordergrund, Daten zu Abfallströmen zu analysieren, um mehr Transparenz zu ­erreichen. Eine Maßnahme zur Erhöhung der Ressourceneffizienz – insbesondere bei Lebensmittelabfällen – ist beispielsweise ein Analyse­projekt der Passagier-Airlines zum Lebensmittelverbrauch.
ESRS E5 Reduzieren: Ressourceneinsatz verringern und Abfallströme analysieren Mit dem KI‑gestützten „Lufthansa Group Mobile Tray Tracker“ analysiert die Lufthansa Group den Lebensmittelverbrauch auf ankommenden Flügen, erkennt unangetastete Mahlzeiten und identifiziert Abfallmengen. Die gewonnenen Daten ermöglichen fundierte Beladungsentscheidungen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen. 2025 wurden auf Basis dieser Erkenntnisse u. a. bei SWISS und Austrian Airlines die Beladungen auf Nachtflügen von Boston und Bangkok angepasst.
12.5 ESRS E5 Ansätze der Passagier-Airlines für ­Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Zur Senkung des Ressourcenverbrauchs konzentrieren sich die Passagier-Airlines der Lufthansa Group darauf, endliche Ressourcen so lange wie möglich in einem geschlossenen Kreislauf zu halten. Dazu gehört das Bestreben, alle Kunststoff- und Aluminiumartikel an Bord in die Kreislaufwirtschaft zu überführen oder gänzlich darauf zu verzichten und durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen.
ESRS E5 Passagier-Airlines haben sich Ziele für einen nachhaltigen Ressourcenumgang an Bord gesetzt. Die Passagier-Airlines der Lufthansa Group sehen vor, ab 2025 kundenbezogene Plastik- und Aluminiumartikel in die Kreislaufwirtschaft zu überführen und damit auf Einwegplastik und -aluminium an Bord zu verzichten.
ESRS E5 Ersetzen: Austausch von ­Einwegmaterialien vorantreiben Im Beschaffungsprozess steht der Austausch von Einwegplastik und -aluminium im Fokus. Im Einkauf werden so weit wie möglich nachwachsende und recycelbare Materialien eingekauft.
ESRS E5 Recycling: Materialien recyceln Die Lufthansa Group führte konzernweit recyclingbezogene Crew‑Richtlinien für alle Passagier‑Airlines ein. Nach der Einführung des PET‑Recyclings am Flughafen Düsseldorf im Jahr 2024 konnte dieses Angebot 2025 auf die Stationen Stuttgart, Berlin, Nürnberg und Mallorca ausgeweitet werden.
ESRS E5 293 von 599 Einwegplastik- und ­Einweg­aluminiumartikeln konnten bisher ­ausgetauscht werden Um den Fortschritt beim Austausch von Artikeln aus Einwegplastik und Einwegaluminium messbar zu machen, hat die Lufthansa Group in Anlehnung an das IATA-Handbuch zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für Fluggesellschaften einen unternehmensspezifischen Leistungsindikator definiert. Dieser Indikator gibt an, wie viele Einwegartikel aus Plastik und Aluminium insgesamt bei den Passagier-Airlines und bei der Lufthansa Cargo im Einsatz sind und wie viele Artikel durch nachhaltigere Alternativen, wie beispielsweise Mehrweg- statt Einwegbecher, ersetzt werden konnten.
ESRS E5 Ansätze der Lufthansa Technik für ­Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Die Lufthansa Technik bietet seit mehreren Jahren leasingbasierte Reparaturservices an. Fluggesellschaften der Lufthansa Group sowie Fremdfluggesellschaften haben die Möglichkeit, Ersatzteile für ihre Flugzeuge einbauen zu lassen. Die Ersatzteile bleiben Eigentum von Lufthansa Technik und können, sobald ein Flugzeug die Flotte verlässt, anderweitig eingesetzt werden, wodurch sie dem Materialkreislauf erhalten bleiben.
ESRS E5 Ziele der Lufthansa Technik setzen den Schwerpunkt auf eine Steigerung der Recyclingquote an ihren Standorten Lufthansa Technik hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 die Recyclingquote auf 75 % zu steigern. Die Ziele wurden gemeinsam mit der ­Segmentleitung, dem Vorstand und der Umweltabteilung von Lufthansa Technik im Jahr 2017 beschlossen. Im Jahr 2025 betrug die Recyclingquote 54 %.
ESRS E5 Lufthansa Technik legt den Schwerpunkt auf Recyclingmaßnahmen Unter Berücksichtigung der geltenden Regulierung veräußert die Lufthansa Technik gruppenweit metallische Wertstoffe wie Stahl gezielt an spezialisierte Recyclingunternehmen. Diese Vorgehensweise trägt nicht nur zur Optimierung der Ressourcennutzung und zur Erreichung des Nachhaltigkeitsziels zur Steigerung der Recyclingquote bei, sondern generiert zugleich durch die Veräußerung der Metallabfälle an Recyclingunternehmen sowie die Verringerung von Entsorgungs­kosten wirtschaftliche Vorteile.
ESRS E5 Ansätze von Lufthansa Cargo für ­Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Lufthansa Cargo verfolgt ein Kreislaufwirtschaftskonzept, das auf Ressourcenvermeidung, -reduzierung und -schonung abzielt. Dieses schließt im Luftfrachttransportsektor unabdingbare Lademittel und Ladehilfsmittel ein. Diese Artikel sind in der Regel für den Mehrfachgebrauch ausgelegt und werden erst dann zu Abfall, wenn sie nicht mehr reparierbar sind oder ihr Gültigkeitsdatum gemäß internationalen ­luftfrachtspezifischen Regularien abgelaufen ist.
ESRS E5 Lufthansa Cargo fokussiert sich auf eine Erhöhung des Anteils recycelter Materialien Lufthansa Cargo und ihre Tochtergesellschaften haben sich das Ziel gesetzt, den Anteil recycelter Materialien bis Ende 2025 auf 40 % zu erhöhen. Das Ziel bezieht sich auf alle Materialien, die am Drehkreuz von Lufthansa Cargo in Frankfurt entsorgt werden.
ESRS E5 Lufthansa Cargo setzt auf Ressourcenschonung bei ihren Frachtkapazitäten Im Berichtsjahr wurden zwei neue Maßnahmen eingeführt: Zum einen wird eine biologisch abbaubare Folie zur Ladungs­sicherung getestet. Zum anderen werden Gurte, die von Lufthansa Cargo und ihren Tochtergesellschaften gesammelt wurden, an den Hersteller zurückgeführt.
13.1 ESRS E1 Klimabezogene Risiken und Chancen der Lufthansa Group sind identifiziert Die Lufthansa Group hat im Rahmen ihrer Klimarisikoanalyse wesentliche klimabezogene Risiken und Chancen identifiziert
ESRS E1 Klima-Resilienzanalyse ist aktualisiert, und Widerstandsfähigkeit gegenüber ­Klimawandel aktualisiert Die Lufthansa Group überprüfte und aktualisierte 2025 ihre Klima‑Resilienzanalyse auf Basis der Klimaszenarioergebnisse, um die Widerstandsfähigkeit ihrer Strategie und ihres Geschäftsmodells gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu bewerten.
ESRS E1 Maßnahmen zur Minderung von physischen und transitorischen Klimarisiken sind umgesetzt Die Lufthansa Group hat verschiedene Maßnahmen implementiert, um resilienter gegen physische und transitorische Klimarisiken zu werden. Diese Maßnahmen werden derzeit als ausreichend bewertet, um sich kurz-, mittel- und langfristig auf die Auswirkungen des Klimawandels einzustellen.
13.2 ESRS E1 Effizienzsteigerungen durch einen ­einheitlichen europäischen Luftraum sollen Emissionen reduzieren Der Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung des europäischen Luftraums (SES2+) soll dazu beitragen, das europäische Flugverkehrsmanagement weiter zu harmonisieren und zu optimieren. Die technologische Basis hierfür bilden die Ergebnisse aus dem europäischen SESAR Programm.
ESRS E1 Vier-Säulen-Strategie zum Klimaschutz ist an vier Handlungsfeldern ausgerichtet Die Lufthansa Group ist im Austausch mit der Politik für Unterstützung und den Aufbau finanzieller Fördermechanismen, um neue ­Technologien zu entwickeln und die Markteinführung von Sustainable Aviation Fuel zu beschleunigen.
ESRS E1 Verpflichtende Kompensation von CO2 Mit dem im Oktober 2016 bei der ICAO getroffenen Übereinkommen zum Klimaschutz – CORSIA – werden seit 2021 wachstumsbedingte CO2-Emissionen im internationalen Luftverkehr durch den Erwerb von Zertifikaten kompensiert.
ESRS E1 Handel mit marktbasierten Klimaschutzinstrumenten Im EU-ETS werden die CO2-Emissionen seit 2012 durch einen Zertifikatehandel industrieübergreifend erfasst und reduziert. Die Lufthansa Group unterliegt diesem System mit allen Flügen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Zusätzliche Verpflichtungen zur Abgabe von Emissionszertifikaten bestehen durch die Emissionshandelssysteme der Schweiz (CH-EHS) und des Vereinigten Königreichs (UK-ETS) für die Flüge zwischen dem EWR, der Schweiz und Großbritannien.
13.3 ESRS E1 Übergangsplan für den Klimaschutz Die Lufthansa Group hat einen Übergangsplan für die Transition zu mehr Klimaschutz. Dieser beschreibt, wie die Lufthansa Group plant, ihre SBTi-Ziele zu erreichen. Zudem wird beschrieben, wie der Klimatransitionsplan in der Organisation verankert ist.
ESRS E1 Übergangsplan für den Klimaschutz Die Lufthansa Group engagiert sich für die Erweiterung des intermodalen Angebots, indem sie sich mit anderen Verkehrsunternehmen dafür einsetzt, dass weitere Zug- und Busverbindungen als Alternativen zu Kurzstreckenflügen aufgenommen werden.
ESRS E1 Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme Den Indikator Gramm CO2 pro Revenue-Tonnenkilometer hat der Aufsichtsrat als Schwerpunkt für die strategischen Ziele und Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der mehrjährigen variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2025 (LTI 2024) festgelegt.
ESRS E1 Vier-Säulen-Strategie zum Klimaschutz ist an vier Handlungsfeldern ausgerichtet Die Lufthansa Group hat vier Handlungsfelder im Zusammenhang mit Klimaschutz identifiziert: technischer Fortschritt, verbesserte Infrastruktur, operative Maßnahmen, ökonomische Instrumente.
ESRS E1 Wissenschaftlich fundierte CO2-Reduktionsziele untermauern Klimaschutzambitionen Die Lufthansa Group hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. Mit der SBTi-Validierung im Jahr 2022 war die Lufthansa Group die erste Airline-Gruppe in Europa und die zweite weltweit mit einem wissenschaftlich fundierten CO₂-Reduktionsziel im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens von 2015. Gemäß SBTi-Kriterien hat sich Lufthansa Group das Ziel gesetzt, ihre CO₂-Intensität, das heißt ihre CO₂-Emissionen in Gramm CO2 pro Revenue-Tonnenkilometer (Passagier und Fracht), von 2019 bis 2030 um 30,6 % zu reduzieren.
ESRS E1 Beitrag der einzelnen Dekarbonisierungshebel ist quantifiziert Für die Dekarbonisierungshebel quantifiziert die Lufthansa Group die folgenden Beiträge zur Erreichung der SBTi-Ziele im Jahr 2030:
— Flottenerneuerung führt zu einer Treibhausgas-Emissionsreduktion pro Revenue-Tonnenkilometer (RTK) von 15,3 %.
— Betriebliche Effizienzmaßnahmen führen zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen pro RTK um 3,9 %.
— Die Verwendung von SAF führt zu einer zusätzlichen Verringerung der Treibhausgasemissionen pro RTK um 3,4 %.
ESRS E1 Lufthansa Group bezieht Beiträge zu Klimaschutzprojekten zur CO2-Vermeidung oder Entfernung ein, um freiwilliges Klimaziel zu erreichen Über die durch die SBTi-Ziele definierte Reduktion hinaus strebt die Lufthansa Group an, ihr selbst gestecktes Ziel – die Netto-CO₂-Emissionen bis 2030 gegenüber 2019 zu halbieren, zu erreichen. Dabei bezieht sie Beiträge zu Klimaschutzprojekten zur Vermeidung oder Entfernung von CO2-Emissionen ein. Diese tragen signifikant zum Klimaziel bei. Die Beiträge fließen in ein Klimaschutzprojekt-Portfolio, das Projekte in verschiedenen Ländern der Welt, wie in Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz, beinhaltet.
ESRS E1 Flottenerneuerung bildet wichtigsten Hebel zur CO2-Einsparung Die Flottenerneuerung bleibt kurz- und mittelfristig der wichtigste Hebel zur CO2-Einsparung. Durch die Modernisierung der Flotte wird ­Kerosin und damit CO2 im Flugbetrieb eingespart. Im Jahr 2025 wuchs die Flotte der Lufthansa Group um 23 neu hinzugekommene Flugzeuge, darunter Maschinen vom Typ Airbus A320neo, A321neo, A350-900 und Boeing 787-9, die mit modernen Triebwerken ausgestattet sind. Beispielsweise zählt der Flugzeugtyp A320neo zu den weltweit modernsten und umweltfreundlichsten Flugzeugen.
ESRS E1 Beiträge zu Klimaschutzprojekten entsprechend der CO2 -Emissionen von Dienstreisen der Mitarbeitenden Die Lufthansa Group leistet bereits seit 2019 weltweit freiwillig einen Beitrag zu Klimaschutzprojekte entsprechend der geschätzten CO2-Emissionen sämtlicher dienstlich veranlasster Flüge ihrer Mitarbeitenden.
ESRS S4 Angemessene Produktgestaltung birgt Chancen und Risiken Die Lufthansa Group stellt Kundinnen und Kunden CO₂‑Informationen zu einzelnen Flügen bereit und entwickelt Maßnahmen zur Reduktion ihrer Umweltauswirkungen. Zu den nachhaltigeren Angeboten zählen die „Green Fare“-Tarife sowie der zusätzlich buchbare Nachhaltigkeitsbaustein „Sustainable Choice“ von Lufthansa Cargo
ESRS E1 CO2 -Fußabdruck gemäß Greenhouse Gas Protocol wird jährlich ermittelt Die Lufthansa Group ermittelt jährlich ihren CO2-Fußabdruck. Der „Carbon Footprint“ der Lufthansa Group bildet die Summe aller durch ihre betrieblichen Aktivitäten verursachten Kohlenstoffdioxid- und anderen Treibhausgasemissionen gemäß den international anerkannten Standards des Greenhouse Gas Protocol ab, inklusive der wesentlichen Emissionen aus der Lieferkette.
16.5 ESRS G1 Verbindliche Compliance-Richtlinien gelten für alle Mitarbeitenden der Lufthansa Group Integrity-Compliance-Richtlinien beinhalten Vorgaben zur Prävention von Korruption und Bestechung einschließlich Interessenkonflikten. In drei Richtlinien werden hier unter anderem klare Vorgaben für Einladungen und Geschenke, insbesondere von Amtstragenden, sowie potenzielle Interessenkonflikte geregelt. Die Richtlinien zielen darauf ab, Korruptions- und Bestechungsrisiken zu mindern, die Einhaltung regulatorischer Standards sicherzustellen und die Reputation des Konzerns zu erhalten und zu verbessern.
ESRS G1 Verhinderung und Aufdeckung von ­Korruption und Bestechung Um Vorwürfen oder Vorfällen von Korruption und Bestechung nachzugehen, unterhält die Lufthansa Group verschiedene Hinweisgeberkanäle. Alle Mitarbeitenden können sich zudem an ihre direkten Vorgesetzten, die Compliance-Manager in ihrer Konzerngesellschaft oder das ­Corporate Compliance Office wenden.
ESRS G1 Compliance-Schulungen sollen ­Mitarbeitende für Risiken sensibilisieren Compliance-Schulungen sollen Mitarbeitende der Lufthansa Group dabei unterstützen, alle relevanten gesetzlichen Vorgaben und internen Richtlinien der Lufthansa Group zu verstehen. Sie sollen dazu dienen, das Bewusstsein für Risiken zu schärfen, Hinweise zum Umgang mit Risikosituationen zu geben und aufzuzeigen, an welcher Stelle die Mitarbeitenden Unterstützung erhalten können. Webbasierte Trainings sollen für diese Themen sensibilisieren; Präsenztrainings sollen bereichs- oder funktionsbezogenes, spezifisches Wissen vermitteln. Grundsätzlich sind die genannten webbasierten oder Präsenztrainings allen Mitarbeitenden zugänglich.
16.10 ESRS S4 Vermarktungspraktiken und Produkt­angaben gestaltet die Lufthansa Group verantwortlich Die Lufthansa Group ist bestrebt, in ihren Produktversprechen und Produktangaben wahrheitsgemäße und nicht irreführende Aussagen zu treffen, was sich in den Vermarktungspraktiken sowie Angaben zu Produktinformationen widerspiegelt.
17.16 Über diese nichtfinanzielle Erklärung Verantwortliches Handeln wird durch strategische Partnerschaften und Nachhaltigkeitsinitiativen gestärkt Die Lufthansa Group hat sich bereits 2002 den zehn Prinzipien des UN Global Compact für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung verpflichtet und setzt damit ein Zeichen für langfristiges Engagement sowie für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und eine nachhaltige Entwicklung.
Über diese nichtfinanzielle Erklärung Verantwortliches Handeln wird durch strategische Partnerschaften und Nachhaltigkeitsinitiativen gestärkt Die Lufthansa Group ist langjähriges Mitglied der International Air Transport Association (IATA), des internationalen Dachverbands der Flug­gesellschaften, und engagiert sich aktiv in dieser globalen Organisation für die Förderung von Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Luftfahrtindustrie. Sie arbeitet eng mit anderen Mitgliedern zusammen, um gemeinsame Standards und Methoden zu entwickeln, umzusetzen, Innovationen voranzutreiben und die Transformation hin zu einer emissionsärmeren Luftfahrt aktiv mitzugestalten.